📷 Bild: Aleksander Kaasik · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Lihula
ehemalige Gemeinde in Estland
Lihula vald war eine Landgemeinde im Westen Estlands, im Kreis Lääne. Sie umfasste eine Fläche von 384 km² und zählte bis 2013 etwa 2.500 Einwohner. Der Ort war Teil der Region, die von Flüssen und Wäldern geprägt war und von Nachbarorten wie Lääneranna umgeben war. Die Gemeinde lag in einer ländlichen Landschaft, die bis ins 19. Jahrhundert von ländlichen Siedlungen und traditionellen Lebensweisen geprägt war. Lihula wurde erstmals 1211 erwähnt und war im 13. Jahrhundert ein Zentrum des Bistums Ösel-Wiek. Schweden eroberte den Ort mehrfach, wobei 1581 eine erneute Eroberung stattfand. 1710/11 traf die Gemeinde eine Pestepidemie, die fast die gesamte Bevölkerung forderte. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Gemeinde mit dem Wiederaufbau und der Entwicklung neuer Wirtschaftsformen. Die Gemeinde umfasste zahlreiche Dörfer und Siedlungen, darunter die Stadt Lihula. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählten die Ruinen der Bischofsburg und das Gutshaus von Lihula, das im Klassizismus errichtet wurde. Das historische Museum der Gemeinde befand sich seit 1995 in dem Gebäude. Die Landschaft um Lihula war geprägt von Wäldern, Flüssen und ländlichen Siedlungen, die bis heute Teil der Region sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemalige Gemeinde in Estland
- Ort
- Kreis Lääne
- Erbaut
- 1999
- Website
- http://www.lihula.ee
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