Liebitz
Insel in Deutschland
Die Insel Liebitz ist eine deutsche Insel im Kubitzer Bodden, etwa 700 Meter westlich der Insel Rügen. Sie gehört zur Gemeinde Dreschvitz in Mecklenburg-Vorpommern und ist ca. 1000 Meter lang und 700 Meter breit. Die Insel hat eine Fläche von etwa 64 Hektar. Im Westen liegt ein niedriger Pleistozänkern, der durch Wasserabtrag immer weiter abgetragen wird, während im Osten flache Salzwiesen vorherrschen. Das Naturschutzgebiet Liebitz ist Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Ostteil der Insel ist das am dichtesten besiedelte Gebiet für Brutvögel. Hier brüten vor allem Sturmmöwen in großen Kolonien, sowie Lachmöwen und Uferschwalben an der Steilküste. Zudem brüten Wiesenlimikolen und Entenvögel. Die Brutpaarezahl stieg nach 1992 zunächst stark zurück, stabilisierte sich aber seit 1998. Die Insel bietet eine Vielzahl von Lebensräumen für Vögel, darunter Salzwiesen, Steilküsten und Moränenkern. Der Westteil der Insel ist durch den abtragenden Pleistozänkern geprägt, während der Osten flach und feucht ist. Die Insel ist ein wichtiger Brutplatz für verschiedene Vogelarten, die in der Region besonders geschützt sind. Die Tierwelt und die Landschaft sind stark vom Naturschutzgebiet geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Insel
- Ort
- Dreschvitz
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