Sehenswürdigkeiten · Leza
Leza
Gemeinde in Spanien

Leza liegt in der Provinz Álava im Norden Spaniens, in der Weinbauregion Rioja Alavesa. Der Ort befindet sich in einer Höhe von etwa 570 Metern im Südwesten der Provinz, nahe der Grenze zur Autonomen Gemeinschaft La Rioja. Nächstgelegene größere Stadt ist Logroño, etwa 25 Kilometer südöstlich entfernt. Die Kleinstadt Laguardia, zu der Leza bis ins 17. Jahrhundert gehörte, liegt gut 5 Kilometer südöstlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit Regenfällen, die überwiegend im Winterhalbjahr auftreten.
Der Ort wurde erstmals im 10. Jahrhundert unter der mittelalterlichen Schreibweise Leça erwähnt. Wahrscheinlich entstand Leza im Zuge der Rückeroberung der von den Mauren besetzten Gebiete im 10. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert gehörte Leza zur Kleinstadt Laguardia. 1666 gewährte der spanische König Karl II. dem Ort die Stadtrechte. Die Reblauskrise und die Mechanisierung der Landwirtschaft führten im 20. Jahrhundert zu einem Rückgang der Einwohnerzahlen.
Leza ist bekannt für seine Pfarrkirche Iglesia de San Martín, ein imposanter Bau aus exakt behauenen Steinen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Die Westfassade ist schmucklos, während das spätgotische Portal auf der Südseite ein Korbbogen schließt. Im Tympanonfeld darüber steht eine Reiterstatue des hl. Martin. Der Glockenturm befindet sich auf der Südseite am Ende des Langhauses. In der Umgebung liegen die megalithischen Ganggräber Layaza und El Sotillo, die zur Ruta de los dólmenes gehören.
Quellen (2)
- Leza (CC0-1.0)
- Leza (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 572 m
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