Sehenswürdigkeiten · Leun

Leun

hessische Stadt im Lahn-Dill-Kreis

Leun
Leparisien CC BY-SA 3.0

Leun ist eine Kleinstadt im Lahn-Dill-Kreis, etwa 10 km westlich von Wetzlar. Sie liegt im Lahntal zwischen den Ausläufern des nördlichen Taunus und des Westerwaldes, auf einer Höhenebene zwischen 150 und 330 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt grenzt im Norden an Greifenstein und Ehringshausen, im Osten an Solms, im Süden an Braunfels und im Westen an Löhnberg. Sie besteht aus fünf Stadtteilen, darunter Biskirchen, Bissenberg, Lahnbahnhof und Stockhausen.

Leun wurde erstmals 771 als Liuun erwähnt und erhielt 1469 das Marktprivileg. Die 1481 errichtete steinerne Brücke über die Lahn und die Verleihung der Stadtrechte 1664 trugen zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Im 19. Jahrhundert gab es intensiven Eisenerzbergbau. 1971 wurde die Stadt durch den Zusammenschluss mit Biskirchen, Bissenberg und Stockhausen gegründet. Die heutige Stadtverordnetenversammlung ist seit 2026 unter Kim Robert Trapp (CDU) geführt.

In Leun gibt es den historischen Ortskern mit prächtigen Fachwerkhäusern, darunter das alte Gerichtsgebäude und das Stadtmuseum im ehemaligen Rat- und Schulhaus. Die Martinskirche, eine der ältesten Kirchen im Lahn-Dill-Gebiet, steht nahe dem Lahnbahnhof. Die Evangelische Kirche mit romanischem Wehrturm und spätgotischem Querschiff sowie die Bürgy-Orgel aus dem Jahr 1808 sind sehenswerte Bauten. Im Stadtgebiet liegen auch Reste der alten Stadtmauer und des Obertores.

Quellen (1)
Seehöhe
155 m

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