📷 Bild: Wikimedia Commons
Letkés
Gemeinde in Ungarn
Letkés liegt im Komitat Pest, am westlichen Fuß des Börzsöny-Gebirges, im Tal des Letkés-Baches an der linken Seite der Ipoly. Das Dorf grenzt im Norden an Ipolytölgyes, im Osten an Nagybörzsöny und Márianosztra, im Südosten an Ipolydamásd und im Westen an Ipolyszalka, wobei die Ipoly zugleich die Staatsgrenze zu der Slowakei bildet. Fast die Hälfte des Gemeindegebiets gehört zum Duna–Ipoly-Nationalpark, der Ort ist über Wanderwege wie den blau-gekreuzten Pfad mit Nagyirtáspuszta und den grünen Weg über den Nagy-Gallá mit Márianosztra verbunden. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Árpád-Zeit zurück, archäologische Funde belegen Besiedlung aus der Jungsteinzeit, Bronzezeit und Awarenzeit. Erstmals 1261 urkundlich erwähnt, war Letkés lange ein wichtiger Umschlagplatz für Flößer und Fuhrleute. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort Handelsprivilegien von König Ludwig dem Großen, doch nach der osmanischen Besetzung 1543 wurde das Dorf wiederholt zerstört. Heute leben hier etwa 1.200 Menschen, überwiegend römisch-katholisch, mit slowakischen und deutschen Minderheiten. Vor Ort prägen klassizistische Bauwerke wie die katholische Kirche von 1811 mit ihrem empire-stilisierten Kanzelaltar das Bild. Wanderer folgen dem Ipoly-Tal oder besteigen die umliegenden Hügel wie den Nagy-Gallá (499 m), von denen sich Ausblicke auf die Flusslandschaft und das Gebirge bieten. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen entlang des Letkés-Baches oder zu Ausflügen in den Nationalpark ein, wo unbewohnte Weiler wie Liliompuszta und Gallapuszta inmitten von Auen und Weinbergen liegen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Szob
- Website
- http://www.letkes.hu
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