Sehenswürdig · Leinzell
Leinzell
Gemeinde in Deutschland
Bild: Hey_Teacher · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons
Leinzell ist eine kleine Gemeinde im Ostalbkreis, Baden-Württemberg, gelegen im Vorland der östlichen Schwäbischen Alb. Sie liegt etwa zehn Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Gmünd an der Lein, einem Nebenfluss des Kochers. Die Gemeinde umfasst das Dorf Leinzell, den Weiler Ölhäuser sowie die abgegangenen Ortschaften Pulvermühle und Schafhaus. Sie grenzt an Göggingen, Iggingen und Täferrot.
Leinzell hat eine kleine Fläche und eine historische Entwicklung, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Gemeinde wurde 1810 selbständige Kommune, und 1973 wurde sie zum Ostalbkreis eingegliedert. Die Kirche wurde 1776 errichtet und 1961 erweitert. 1971 begann der Bau eines evangelischen Gemeindehauses, das 1980 von der Gemeinde Eschach getrennt wurde.
In Leinzell gibt es das Schloss, das 1650 von der Familie Lang erbaut wurde und bis 1990 als Asylantenwohnheim genutzt wurde. Die Gemeinde verfügt über Sportplätze, eine Schwimmhalle und verschiedene Vereine. Zudem gibt es eine Grund- und eine Realschule sowie einen Kindergarten. Die Gemeinde hat eine historische Verbindung zur jenischen Sprache und ein berühmtes Steinkind aus dem 18. Jahrhundert, das heute in Tübingen ausgestellt ist.
Quellen (1)
- Leinzell (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 404 m
- Website
- https://www.leinzell.de/
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