Lavant

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Steiermark

Lavant

Die Lavant ist ein linker Nebenfluss der Drau in Kärnten und entspringt in den Seetaler Alpen. Ihr Name geht auf eine vorkeltische Bezeichnung zurück und bedeutet etwa „weißglänzender Fluss“. Mit 72 Kilometern Länge durchzieht sie das Obere und Untere Lavanttal, passiert dabei Engstellen wie den Twimberger Graben und mündet bei Lavamünd in die Drau. Der Fluss ist hydrologisch geprägt durch ein Mischregime aus Schnee- und Regenwasser, wobei die höchsten Wasserstände im Mai auftreten. Die Gewässergüte hat sich seit den 1980er Jahren deutlich verbessert, nachdem Kläranlagen in Mettersdorf, Bad St. Leonhard und Lavamünd in Betrieb gingen. Dennoch bleibt die Flussmorphologie durch frühere Regulierungen beeinträchtigt, nur im Oberlauf und nahe der Mündung zeigt sie sich noch naturnah. Entlang der Lavant leben 25 Fischarten, darunter Bachforellen und seltene Arten wie Zingel und Steinbeißer. Der Fluss wird von 15 Wehren und sieben Kraftwerken begleitet, die seit 2015 für Fische passierbar gemacht wurden. Bei Hochwasserereignissen wie 2012 in Lavamünd oder 2019 in Preitenegg kam es zu Überschwemmungen, die die Region prägten.

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