Langenbogen
Ortsteil von Teutschenthal
Langenbogen ist ein Ortsteil der Gemeinde Teutschenthal im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Bis 2010 eine eigenständige Gemeinde, war Langenbogen bis 1950 im Mansfelder Seekreis. Die historische Burg Langenbogen wurde 1155 erstmals erwähnt und 1433 zerstört. 1450 wurde eine Domäne mit Dorfsiedlung gegründet, und 1691 wurde das Braunkohlenwerk Langenbogen genannt. 1807 wurde der Ort dem Königreich Westphalen angegliedert, 1816 dem preußischen Regierungsbezirk Merseburg. Das Dorf liegt an der Salza, die den Ort im Norden begrenzt. Die Salza durchquerte früher Mühlen und die Zuckerfabrik. Das Ortszentrum entstand an der alten Chaussee-Straße nach Eisleben und wurde später um Siedlungsteile wie die Arbeitersiedlung Welle erweitert. Im Ort gibt es zwei Schulgebäude, eine Bäckerei, das Gemeindeamt, zwei Gaststätten, die Feuerwehr und die Kirche St. Magdalena. Umgeben ist der Ort von Anhöhen wie dem Flegelsberg und dem Pfingstberg. Im Norden liegt der Dachsberg, an der B80 gelegen. Der Ort bietet Wanderwege entlang der Weinberge und des Salzatales sowie den Radfernwanderweg Saale-Harz. Sehenswürdigkeiten sind die Hammerlöcher, die „Rohrwiese“, der Elefantenstein und der Schäferstein. Auf dem Vorwerk befindet sich eine Bauinschrift aus dem Jahr 1606. Zudem gibt es Gedenksteine für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Die einzige Kirche ist die evangelisch-lutherische St.-Magdalena-Kirche, die zur Gemeinde Teutschenthal gehört. Katholische Gottesdienste fanden bis 2023 in der evangelischen Kirche statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Teutschenthal
- Seehöhe
- 95 m
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