Sehenswürdigkeiten · Lalling

Lalling

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf

Lalling
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Lalling liegt im südwestlichen Bayerischen Wald, genauer im Lallinger Winkel, in der Region Donau-Wald. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Deggendorf und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lalling. Sie grenzt an die Gemeinden Hengersberg, Ranzing, Deggendorf und die tschechische Gemeinde Běšiny. Die Gemeinde besteht aus 18 Gemeindeteilen, wobei nur die Gemarkung Lalling existiert.

Lalling und der Gemeindeteil Ranzing wurden erstmals 1148 in einem Schutzbrief von Papst Eugen III. erwähnt. Das Kloster Niederaltaich war der größte Grundherr bis zur Säkularisation 1803. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen durch das Gemeindeedikt von 1818. Die Gemeinde wuchs im 20. Jahrhundert kontinuierlich, wobei die Einwohnerzahl bis 2018 um rund 10 % stieg.

Lalling ist bekannt für seine katholische Pfarrkirche St. Stephanus, die 1722/23 erbaut wurde, sowie für die Lallinger Wallfahrt nach Altötting. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das Streicher Fahrzeug- und Kunstmuseum, das Zehentstadel des Klosters Niederaltaich und der Erste Feng-Shui-Kurpark Deutschlands. Die Gemeinde ist staatlich als Erholungsort anerkannt und verfügt über eine Grundschule und eine Kindertageseinrichtung.

Quellen (2)
Seehöhe
446 m

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