Sehenswürdigkeiten · Labaroche
Labaroche
französische Gemeinde im Elsass

Bild: © Christian Amet · CC BY 2.5 · Wikimedia Commons
Labaroche liegt in den Vogesen im Département Haut-Rhin und ist Teil der Region Grand Est. Die Gemeinde befindet sich zwischen dem Münstertal und dem Kaysersberger Tal, umgeben von markanten Bergen wie dem Grand Hohnack und dem Petit Hohnack. Die Streusiedlung hat einen bergdörferischen Charakter und gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges. Die wichtigsten Flurnamen sind la Place, les Évaux, la Chapelle und Basse Baroche.
Die Geschichte von Labaroche reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als es ein alemannisches Dorf war. Auf dem Hohnack wurde ein Schloss durch die Herrschaften von Pfirt und Rappoltstein errichtet, das heute als Rappoltstein bekannt ist. Von 1871 bis 1918 war die Gemeinde Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen und gehörte zum Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß.
Labaroche ist vor allem für die Burg Hohnack bekannt, eine Ruine auf dem Gipfel des Petit-Hohnack, die die zweithöchste Burg im Elsass darstellt. Erhalten sind der Stumpf des Bergfrieds und die von vier Türmen flankierte Ringmauer. Ein weiteres Highlight ist das Musée des Métiers du Bois, das sich mit der Geschichte des Holzhandwerks beschäftigt. Die Gemeinde ist Mitglied der Communauté de communes de la Vallée de Kaysersberg.
Quellen (2)
- Labaroche (CC0-1.0)
- Labaroche (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 980 m
- Website
- http://www.labaroche.fr
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