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KTS
Institution der Autonomen Szene in Freiburg im Breisgau
Das Autonome Zentrum KTS ist ein Raum der autonomen Szene in Freiburg im Breisgau, genauer im Stadtteil Wiehre. Es entstand 1994 in einem besetzten Haus der ehemaligen Vauban-Kaserne, die 1938 als Schlageter-Kaserne gebaut und 1945 von der französischen Armee übernommen wurde. Die KTS war Teil der alternativen Kultur, die durch den Bau des Konzerthauses Freiburg in den 1990er-Jahren in Frage gestellt wurde. Die KTS verzeichnete 2017 eine jährliche Förderung von 282.000 Euro durch die Stadt Freiburg. Sie gilt als zentrale Anlaufstelle der „Autonomen Antifa Freiburg“, die vom Verfassungsschutz als gewaltbereite linksextremistische Gruppierung eingestuft wird. Im Jahr 2017 wurde die KTS von der Polizei durchsucht, wobei Schlagstöcke, Elektroschocker und andere Gegenstände sichergestellt wurden, ohne dass eine direkte Verbindung zu linksunten.indymedia.org nachweisbar war. Die KTS bietet Räume für Independent-Konzerte, politische Diskussionen, Volksküche und Informationsstände an. Die Räumlichkeiten befinden sich in einem ehemaligen Bahngebäude, das 1998 angemietet wurde. Die KTS verfügt über eine eigene Infrastruktur und ist ein zentraler Treffpunkt für die autonome Szene. Die Umgebung umfasst den Stadtteil Wiehre und ist Teil der kulturellen Landschaft Freiburgs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Autonomes Zentrum
- Ort
- Freiburg im Breisgau
- Adresse
- KTS Freiburg, Basler Straße 103, 79100 Freiburg
- Erbaut
- 1994
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