Kornäckerhöhle
Höhle in Deutschland
Die Kornäckerhöhle ist eine Tropfsteinhöhle in der Nähe des Buchener Ortsteils Eberstadt, an der Grenze zwischen Bauland und Odenwald. Sie ist die Fortsetzung der Eberstadter Tropfsteinhöhle in nördlicher Richtung. Der Eingang liegt knapp 700 Meter nördlich des Eingangs der Eberstadter Tropfsteinhöhle und führt in eine Höhle, die sich nach etwa 30 Metern zu einer Halle erweitert. Von dort führen zwei Gänge ab, wobei der nördliche Gang nach 15 Metern in eine Halle mit über 20 Meter Höhe mündet. Die Höhle endet an einem unüberwindbaren Versturz, ihre Gesamtlänge beträgt 220 Meter. Die Kornäckerhöhle wurde 2006 entdeckt, als bei Sprengarbeiten im Steinbruch hinter der Eberstadter Tropfsteinhöhle Wandversinterungen sichtbar wurden. Experten des Geologischen Landesamtes Baden-Württemberg vermuteten, dass die Spalte den Eingang zu einer Höhle bildet. Nach dem Einsturz der Felswand wurde der Eingang freigelegt. Die Höhle verläuft parallel zur dritten bekannten Höhle in der Region, dem Hohlen Stein, und ihre Größe deutet auf eine Fortsetzung des Höhlensystems hinter dem Versturz hin. Die Höhle ist nur schwer zugänglich und für die Allgemeinheit nicht geöffnet. Sie besteht aus mehreren Hallen und Gängen, die sich in nördlicher Richtung erstrecken. Die Höhlenwände zeigen Tropfsteine, allerdings weniger als in der Eberstadter Tropfsteinhöhle. Die Höhle bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil eines größeren Höhlensystems, das weiterhin erforscht werden könnte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Buchen
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