Sehenswürdigkeiten · Mannersdorf an der Rabnitz
Klostermarienberg
Klostermarienberg liegt im Burgenland als Ortsteil von Mannersdorf an der Rabnitz und verdankt seinen Namen dem ehemaligen Zisterzienserkloster Marienberg. Der Ort war lange unter seinem ungarischen Namen Klastrom bekannt und wurde erst 1894 umbenannt. Archäologische Funde am Rabnitzufer belegen eine Besiedlung bereits in der Steinzeit und der Latènezeit, darunter Silbermünzen, Keramik und Überreste von Eisenverhüttungsöfen.
Das Kloster Marienberg wurde 1197 von Dominik Bors gegründet und war ein Tochterkloster von Stift Heiligenkreuz. Nach Zerstörungen durch die Türken im 16. Jahrhundert wurde es 1680 von Zisterziensern aus Lilienfeld wiederaufgebaut und diente bis 1865 als Propstei. Die heutige Pfarrkirche und Propstei entstanden zwischen 1741 und 1780, wobei Reste des mittelalterlichen Kreuzgangs erhalten blieben. Die Pfarre wird bis heute vom Stift Lilienfeld betreut.
Der Ort ist von ausgedehnten Obstplantagen umgeben, insbesondere Apfel- und Pfirsichkulturen. Ein jährliches Kastanienfest am 26. Oktober lockt Besucher an. Das Kloster beherbergte zeitweise das Europäische Hundemuseum und dient heute unter dem Namen „Kunst im Kloster“ als Ausstellungsort. Die Umgebung lädt mit historischen Spuren und landschaftlicher Weite zum Verweilen ein.
Quellen (1)
- Klostermarienberg (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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