Kloschwitz
Ortsteil von Salzatal
Kloschwitz ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt an einem Bogen der Saale nordwestlich von Halle (Saale) im Naturpark Unteres Saaletal. Zu Kloschwitz gehören die Dörfer Johannashall, Rumpin und Trebitz. Die Gemeinde war bis 2010 eine selbständige Gemeinde und wurde 2010 in die Einheitsgemeinde Salzatal eingegliedert. Kloschwitz erlangte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überregionale Bedeutung durch das Knaben-Institut von Carl Friedrich Grundmann. Die Orte gehörten historisch zur Grafschaft Mansfeld und wurden 1807 dem Königreich Westphalen angegliedert. 1816 kamen sie zum preußischen Regierungsbezirk Merseburg. Die Laurentiuskirche in Trebitz hatte 1870 eine Wäldner-Orgel, die 1982 nach Templin versetzt wurde. In Kloschwitz und den Ortsteilen gibt es mehrere Wanderwege, die 2015 ausgeschildert wurden. Am Wanderparkplatz in Trebitz steht eine Infotafel mit Wanderkarte. Der Ortsteil Rumpin besitzt eine denkmalgeschützte Kirche St. Johannes der Evangelist mit barocken Grabsteinen. Südflich der Straße in Kloschwitz liegen Salzquellen, deren Wasser in einer Kneippanlage genutzt und über Wassertretbecken in die Saale abfließt. Der Friedhof mit historischen Grabsteinen und einer Kapelle wurde im 19. Jahrhundert angelegt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Salzatal
- Seehöhe
- 132 m
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