Sehenswürdig · Kisgyalán
Kisgyalán
Gemeinde in Ungarn

Bild: Civertan · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Kisgyalán liegt im hügeligen Osten des Komitats Somogy und ist über die Straße 6518 erreichbar, die von Nak bis Gölle führt. Die Gemarkung grenzt im Norden an die „Hársasi út“, im Osten an den „Nagyárok“, im Süden an den Gázlói-víz und im Westen an den Kerekesi árok. Die Landschaft ist wellig mit fruchtbaren, lehmigen Böden, die seit dem frühen 18. Jahrhundert die Ansiedlung prägten.
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Árpád-Zeitalter zurück, erstmals erwähnt wurde er 1250 im Zusammenhang mit dem Geschlecht der Szák. Im 13. Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Besitz des I. Konrád, der als Mundschenk der Königin Maria diente. 1910 lebten 458 Menschen in Kisgyalán, fast ausschließlich Ungarn, darunter 450 Katholiken. Heute zählt der Ort 2022 etwa 150 Einwohner, von denen sich 86,1 % als Ungarn und 6,4 % als Deutsche bezeichnen.
Vor Ort findet man das Festetics-Schloss in Gázlópuszta, das auf einer fast kreisförmigen Grundfläche 1781 erbaut wurde und als Kulturdenkmal gilt. Die katholische Kirche aus dem Jahr 1781 ist ebenfalls sehenswert. Die Umgebung mit ihren sanften Hügeln und fruchtbaren Böden lädt zu Spaziergängen entlang der Gemarkungsgrenzen ein.
Öffnungszeiten und Eintritt können sich je nach Saison ändern. Vor dem Besuch nachsehen: som-onkorm.hu
Quellen (1)
- Kisgyalán (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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