Sehenswürdigkeiten · Kirchheim

Kirchheim

Gemeinde im Landkreis Würzburg in Bayern

Kirchheim
Xocolatl CC BY-SA 4.0

Kirchheim liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ist Grenzgemeinde zu Bayern und Baden-Württemberg. Der Moosbach fließt am Ostrand des Ortes vorbei und vereinigt sich mit dem Rimbach zum Wittigbach. Die Gemeinde besteht aus sieben Teilen, darunter das Pfarrdorf Kirchheim und Einöden wie Egenburgerhof und Sellenbergerhof. Die Gemarkung Kirchheim umfasst 12,148 km² und ist in 2650 Flurstücke unterteilt.

Kirchheim wurde erstmals urkundlich 742 genannt, obwohl die Quellen nicht vollständig erhalten sind. Bis zur Säkularisierung des Hochstifts Würzburg 1803 war der Ort Teil dieses Bistums. 1818 entstand die heutige Gemeinde durch die Verwaltungsreformen in Bayern. 1978 wurde Gaubüttelbrunn eingegliedert. Die Gemeinde war bis 1808 ein Kollegiatstift und gehörte zum Fränkischen Reichskreis.

Kirchheim ist bekannt für die Eiche am Egenburgerhof, ein Naturdenkmal mit mindestens 400 Jahren Geschichte. Zudem gibt es Zeugnisse der ehemaligen jüdischen Landgemeinde, die bis 1908 bestand. Die Gemeinde ist durch die Steinindustrie geprägt und beherbergt das Unternehmen Zeidler & Wimmel. Sie betreibt ein Freibad und verfügt über eine Volksschule und Kindertageseinrichtungen.

Quellen (2)
Seehöhe
277 m

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