Sehenswürdigkeiten · Kirchenlamitz

Kirchenlamitz

Stadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge in Bayern

Kirchenlamitz
Tilman2007 CC BY-SA 3.0

Kirchenlamitz liegt im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, etwa 20 Kilometer südlich von Hof und 35 Kilometer nordöstlich von Bayreuth. Der Ort liegt am Fluss Lamitz und ist über die Bayerische Porzellanstraße gut erschlossen. Das nächste Oberzentrum ist Selb, das mit der tschechischen Stadt Aš verbunden ist. Die Gemeinde umfasst 25 Gemeindeteile, darunter Niederlamitz, Oberschieda und Vorderes Buchhaus.

Die Geschichte von Kirchenlamitz ist eng mit der Burg Epprechtstein verbunden, die 1352 von den Burggrafen von Nürnberg erworben wurde. 1374 erhielt der Ort Stadtrecht, das später wieder verloren ging. 1818 wurde die politische Gemeinde gegründet. Im 19. Jahrhundert war Kirchenlamitz Sitz eines Landgerichts, das später in ein Amtsgericht umgewandelt wurde. 1901 wurde der Ort erneut zur Stadt erhoben.

Kirchenlamitz ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Burg Epprechtstein und die ehemaligen Steinbrüche des Epprechtstein-Granits. Die Stadt verzeichnete im 20. Jahrhundert eine Einwohnerabnahme. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Hammerscheune, die 2021 mit dem Staatspreis für Erhalt der Baukultur ausgezeichnet wurde. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Volks- und Wiesenfest im Juli und die Kirchweihen im Oktober prägen das kulturelle Leben.

Quellen (2)
Seehöhe
591 m

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