Sehenswürdigkeiten · Kelsterbach

Kelsterbach

hessische Stadt im Kreis Groß-Gerau

Kelsterbach
A. Köhler CC BY-SA 3.0

Kelsterbach ist eine Kleinstadt im Landkreis Groß-Gerau, Hessen, mit etwa 16.762 Einwohnern. Sie liegt am südwestlichen Stadtrand von Frankfurt am Main, am linken Mainufer in einem Flussbogen. Die Stadt entstand im 19. Jahrhundert durch die Industrialisierung und die Nähe zu Chemiewerken in Höchst und Griesheim. Sie ist ein bedeutender Standort für Logistik und Chemie, mit einer starken Bevölkerungsentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Stadt hat eine historische Entwicklung mit Spuren aus verschiedenen Epochen, darunter Steinzeit, Bronzezeit und Römische Zeit. Im Mittelalter gehörte Kelsterbach zum Wildbann Dreieich. Im 16. Jahrhundert wurde das Kelsterbacher Schloss errichtet, das später im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Im 18. Jahrhundert entstand eine Porzellanmanufaktur, die bis 1768 bestand. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt durch Industrie und Verkehr stark geprägt.

Kelsterbach bietet eine Vielzahl von Räumen und Wege, die die historische und industrielle Entwicklung widerspiegeln. Die Stadt gliedert sich in einen alten Ortskern und einen größeren Siedlungsbereich. Im Norden liegt der Unterdorf, im Süden die Kelsterbacher Terrasse. Die Umgebung umfasst den Frankfurter Stadtwald, den Flughafen Frankfurt und die Nachbargemeinden wie Raunheim und Hattersheim. Die Stadtregion Frankfurt und die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main prägen das Umfeld.

Quellen (1)
Seehöhe
107 m

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