Kellertor

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitBrandenburgPotsdam

Kellertor

Potsdamer Stadttor und Wachtgebäude

Das Kellertor war eines von zehn historischen Stadttoren Potsdams und markierte den östlichen Zugang zur Stadt. Es lag an der ehemaligen Berliner Brücke und war Teil der Stadtmauer von 1722. Zusammen mit dem Stadtkanal und den Resten der Mauer bildete es den östlichen Eingang zur Wasserstadt. Die Anlage wurde im 18. Jahrhundert umgebaut und enthielt ein frühklassizistisches Wachhaus mit spätbarocker Dekoration. Das Kellertor diente ursprünglich als Steuerhaus, wo Akzise auf Waren erhoben wurde. Nach den Stein-Hardenbergschen Reformen blieb es bis 1909 für die Mahl- und Schlachtsteuer in Gebrauch. Später wurde es als Güterbahnhof genutzt, bis die Nutzung aufgegeben wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Tor von sowjetischer Artillerie beschädigt, und der Portikus wurde 1960 abgebrochen. Heute ist das Kellertor ein Wohnhaus, das 2017 nach Originalplänen rekonstruiert wurde. Auf der Kellertorspitze entstand ein öffentlich zugänglicher Uferpark, der den Blick auf den Stadtkanal und den Hafen ermöglicht. Die Anlage bleibt ein Teil der historischen Struktur Potsdams und verbindet die Stadt mit ihrem Wasserweg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gebäude, Stadttor
Ort
Potsdam

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