Sehenswürdigkeiten · Kaisheim

Kaisheim

Markt in Deutschland

Kaisheim
Manfi. B. CC BY-SA 3.0

Kaisheim liegt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und gehört zur Planungsregion Augsburg. Die Gemeinde umfasst 12 Gemeindeteile und wird von sechs Gemarkungen gebildet, wobei die Gemarkung Kaisheim die größte Fläche mit 7,642 km² hat. Auf ihrem Gebiet liegen die Gemeindeteile Bertenbreit, Kaisheim und Neuhof. Die Gemeinde ist umgeben von weiteren Ortsteilen wie Altisheim, Gunzenheim und Sulzdorf.

Kaisheim war ursprünglich ein Obervogtamt und gehörte zum Reichsstift Kloster Kaisheim, das 1133 von Graf Heinrich II. von Lechsgemünd und seiner Gemahlin gegründet wurde. Das Kloster wurde 1656 reichsunmittelbar, und nach der Säkularisation 1803 kam der Ort zu Bayern. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen durch das Gemeindeedikt von 1818. 1934 wurde Kaisheim zum Markt erhoben, und 1971/72 wurden weitere Gemeinden eingegliedert.

Kaisheim ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die ehemalige Klosterkirche des Zisterzienserordens, und das Schloss Leitheim. Die Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter eine Grundschule, eine Förderschule und zwei Kindertageseinrichtungen. Zudem gibt es eine Außenstelle der Volkshochschule Donauwörth. Wolfgang Amadeus Mozart verbrachte einen Teil seiner Reise 1778 in Kaisheim, und der frühere Bischof Walter Mixa wohnt im Ortsteil Gunzenheim.

Quellen (2)
Seehöhe
470 m

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