Sehenswürdigkeiten · Jesenwang

Jesenwang

Gemeinde in Deutschland

Jesenwang
CC BY-SA 3.0

Jesenwang liegt westlich von München und grenzt an die Stadt Fürstenfeldbruck. Der Fluss Erlbach fließt direkt durch den Ort. Die Gemeinde besteht aus vier Teilen, darunter das Pfarrdorf Jesenwang und die Einöden Bergkirchen sowie Sankt Willibald. Pfaffenhofen ist ein Kirchdorf mit eigenem Ortsteil. Die Gemeinde ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Der Ort wurde erstmals 773 als „Oasinwanc“ urkundlich erwähnt. Die Pfarrei Jesenwang war 1314 durch eine Schenkung des Freisinger Bischofs Gottfried dem Kloster Fürstenfeld inkorporiert. Das Kloster war bis 1803 ein wichtiger Grundherr. Die politische Gemeinde wurde 1818 gegründet und 1825 das erste Schulhaus errichtet. 1978 wurde Pfaffenhofen eingegliedert.

Jesenwang ist bekannt für die Wallfahrtskirche St. Willibald aus dem 15. Jahrhundert, die eine der wenigen gut erhaltenen spätmittelalterlichen Landkirchen Oberbayerns ist. Die Kirche besitzt eine große gotische Flachdecke mit 594 Blumen und 561 Sternen. Die Pfarrkirche St. Michael stammt aus der Spätgotik und wurde barock verändert. In Bergkirchen gibt es eine Kirche St. Maria, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Die Gemeinde zählt auch die Filialkirche St. Georg in Pfaffenhofen.

Quellen (2)
Seehöhe
558 m

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