Sehenswürdigkeiten · Oberösterreich
Innbach

Der Innbach ist ein 53 Kilometer langer Fluss in Oberösterreich, der am Hausruck entspringt und bei Wilhering in die Donau mündet. Sein Einzugsgebiet umfasst 386 Quadratkilometer, wobei er sechs politische Bezirke durchfließt. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem 8. Jahrhundert unter den Namen *Ino aqua* und *Inone aqua*, abgeleitet vom keltischen Wort für Wasser.
Der Fluss ist bekannt für sein ausgeglichenes Abflussregime mit einem mittleren Wasserstand von 0,83 Kubikmetern pro Sekunde. Besonders im Oberlauf zwischen Gaspoltshofen und der Trattnachmündung zeigt er sich naturbelassen, während er weiter unten im Eferdinger Becken wieder mäandrierende Abschnitte bildet. Die Trattnach, mit einem Einzugsgebiet von 196 Quadratkilometern, ist sein wichtigster Zufluss.
Entlang des Innbachs finden sich Reste ursprünglicher Auwälder und strukturierte Bachabschnitte. Die Wasserqualität variiert zwischen Güteklasse II und III, beeinflusst durch landwirtschaftliche Nutzung und teilweise unzureichende Abwasserreinigung. Der Fluss beherbergt eine artenreiche Fischfauna, darunter Bachforelle, Äsche, Hecht und sogar Wels. Historisch prägten zahlreiche Mühlen das Bild, während heute vor allem die Fischwanderhilfen an der künstlich angelegten Mündungsstrecke in die Donau auffallen.
Quellen (1)
- Innbach (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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