Sehenswürdigkeiten · Holasice

Holasice

Gemeinde in Tschechien

Holasice
RomanM82 CC BY-SA 3.0

Holasice ist eine Gemeinde im Okres Brno-venkov, 13 Kilometer südlich von Brno. Sie liegt am rechten Ufer des Vojkovický náhon, eines ehemaligen Flusslaufs der Svratka, in der Thaya-Schwarza-Talsenke. Das Dorf ist umgeben von verschiedenen Höhenlagen und Tälern, darunter die Nivky im Südwesten und das Trockental Neugrund. Die Bahnstrecke Břeclav–Brno verläuft an der westlichen Dorfperipherie, die nächste Bahnstation ist Rajhrad.

Holasice hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Im Jahre 1048 soll ein Freihof zum Kloster Rajhrad geführt haben. Die Gemeinde wurde 1349 erstmals erwähnt und war bis 1749 direkt am Flussufer gelegen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Dorf im April 1945 stark zerstört und bekam den Beinamen Malý Stalingrad. Nach dem Krieg wurde es rasch wiederaufgebaut und 1960 dem Okres Brno-venkov zugeordnet.

In Holasice gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kapelle des hl. Wenzel am Dorfplatz wurde 1840 erbaut und 1848 erweitert. Die Holasitzer Löcher dienten als Zufluchtsort in verschiedenen Kriegen. Ein Denkmal für die Gefallenen der Schlacht um Holasice sowie das Steinernes Kruzifix aus dem Jahr 1810, das 1838 an seinen heutigen Standort verlegt wurde, runden das kulturelle Angebot ab. Die Tümpel Ludmila an dem Altarm der Svratka ergänzen das Bild der Region.

Quellen (1)
Seehöhe
198 m

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