Sehenswürdigkeiten · Höchberg

Höchberg

Markt in Bayern, Deutschland

Höchberg
Post.eingang CC BY 3.0

Höchberg liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und grenzt im Osten direkt an die Stadt Würzburg. Der Ort besteht aus zwei Siedlungen, dem Altort und dem Hexenbruch, sowie Neubaugebieten wie Mehle und Mehle II. Im Westen ist Höchberg an Waldbüttelbrunn angrenzend. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von 7,546 km², das in 6342 Flurstücke unterteilt ist.

Höchberg wurde erstmals 779/780 in einer Würzburger Markbeschreibung erwähnt. Die Schreibweise des Namens variierte bis ins 19. Jahrhundert, wobei „Hüchberg“ und „Höchberg“ gängig waren. Die Pfarrkirche „Mariä Geburt“ war im 17. und 18. Jahrhundert eine bedeutende Wallfahrtstätte. Die jüdische Gemeinde prägte das Leben des Ortes seit etwa 1660, wobei Leopold Sonnemann, Gründer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1831 in Höchberg geboren wurde.

Höchberg ist bekannt für seine historischen Baudenkmäler wie die Katholische Pfarrkirche Mariä Geburt und die ehemalige Synagoge, die seit 1951 als evangelische Kirche dient. Der jüdische Friedhof und die barocken Häuser der einstigen jüdischen Bevölkerung prägen das Ortsbild. Die Brunnengasse zeigt den Verlauf der alten Wasserleitung zur Würzburger Festung. Zudem sind die Partnergemeinden Luz-Saint-Sauveur und Bastia Umbra sowie kulturelle Einrichtungen wie die Leopold-Sonnemann-Realschule und die Kindertagesstätten Teil des Ortes.

Quellen (2)
Seehöhe
280 m

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