WanderzieleKärnten

Hochalmspitze

Berg in der Ankogelgruppe in Kärnten

Die Hochalmspitze ist mit 3360 Metern der höchste Berg der Ankogelgruppe in den Hohen Tauern und wird auch „Tauernkönigin“ genannt. Sie liegt östlich von Mallnitz in Kärnten und besteht aus zwei Gipfeln: der höheren Apere Hochalmspitze mit Gipfelkreuz und der Schneeigen Hochalmspitze. Vier markante Grate umschließen Gletscher wie das Hochalmkees im Osten und das Großelendkees im Norden, während der Kölnbreinspeicher im Norden und die Mallnitzer Scharte im Süden die Landschaft prägen. Der Normalweg führt von der Gießener Hütte über das Trippkees und den Südostgrat zum Gipfel, erstmals 1892 von Frido Kordon begangen. Doch durch Gletscherrückgang und Steinschlag ist die Route heute anspruchsvoll und erfordert Gletscherausrüstung. Alternativ bietet der Südwestgrat („Detmolder Grat“) eine längere, technisch schwierigere Variante, die früher von Ottokar Chiari und Karl Dürr 1877 erstbegangen wurde. Weitere Anstiege führen von der Osnabrücker oder Villacher Hütte über Gletscher und Scharten. Die Erstbesteigung gelang 1855 Josef Moritz, Andreas Pucher und Jakob Haman, während Paul Grohmann 1859 als erster Tourist den Gipfel erreichte. In den 1970er Jahren sollte ein Skigebiet entstehen, doch der Österreichische Alpenverein verhinderte dies 1988 durch den Kauf des Geländes. Heute bietet die Hochalmspitze alpine Herausforderungen mit Gletscherbegehungen und Felsrouten, die Trittsicherheit und alpine Erfahrung voraussetzen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Malta
Seehöhe
3360 m

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