Sehenswürdigkeiten · Haselbach

Haselbach

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen

Haselbach
Elcom.stadler CC BY-SA 3.0

Haselbach liegt im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und gehört zur Region Donau-Wald. Der Ort ist ein Pfarrdorf mit 50 Gemeindeteilen, darunter die Gemarkungen Dachsberg und Haselbach. Historisch gab es bis in die 1980er Jahre den Gemeindeteil Rosenholz. Die Gemeinde umfasst mehrere Weiler, darunter Dietersdorf, das 1966 eingemeindet wurde, und Dachsberg, das 1971 vollständig eingegliedert wurde.

Der Ort wurde erstmals 1100 n. Chr. in den Traditionsbüchern von Kloster Oberalteich als Hasalbach erwähnt. Er gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde. Haselbach war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde und wurde später durch Eingemeindungen erweitert.

Haselbach ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Die Pfarrkirche St. Jakobus, eine Spätbarockanlage aus dem 18. Jahrhundert, und die Totentanzkapelle Hl. Kreuz sind bedeutende Bauten. Die Kapelle, ein Oktogonzentralbau mit Kuppel, beherbergt Totentanzdarstellungen im Stil von Hans Holbein dem Jüngeren. Auf dem Alten Friedhof erinnert ein Mahnmal an die 28 KZ-Häftlinge, die 1945 in Haselbach starben. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels und hat eine reiche Geschichte, die bis in das Mittelalter zurückreicht.

Quellen (2)
Seehöhe
428 m

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