Sehenswürdigkeiten · Haarbach

Haarbach

Gemeinde im Landkreis Passau

Haarbach
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Haarbach liegt im niederbayerischen Landkreis Passau, in der Region Donau-Wald. Der Hauptort befindet sich rund 28 km westlich von Passau und 20 km nördlich von Rotthalmünster. Er ist eingebettet in die Hügellandschaft der niederbayerischen Region, umgeben von den Nachbargemeinden Bad Griesbach im Rottal, Bad Birnbach, Egglham und Beutelsbach. Die Gemeinde umfasst 64 Gemeindeteile, darunter die Gemarkungen Haarbach, Sachsenham, Uttlau und Rainding.

Der Ort wurde erstmals 820 in einer Urkunde des Klosters Mondsee erwähnt. Haarbach war Teil des Kurfürstentums Bayern und gehörte zur Hofmark des Stifts St. Wolfgang, das 1803 aufgelöst wurde. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde, die 1970 durch die Eingemeindung von Sachsenham und Uttlau wuchs. Die Gemeinde war bis 2018 von 2399 auf 2523 Einwohner angewachsen.

Haarbach ist bekannt für den jährlichen Leonhardiritt in Grongörgen, den Faschingsverein in Rainding und die Andreaskirche in Oberuttlau mit ihrer spätgotischen Ausmalung. Die Gemeinde verfügt über sieben Kindergärten, eine Volksschule mit 259 Schülern und 13 Lehrern. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft und produzierendem Gewerbe, wobei 2011 960 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort registriert wurden.

Quellen (2)
Seehöhe
380 m

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