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Guevenatten

französische Gemeinde im Elsass

Guevenatten liegt im Sundgau, sechs Kilometer nordwestlich von Dannemarie. Der Traubach und der Fischbach fließen durch die Gemeinde und münden in die Largue. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt, wobei 87,2 % der Fläche für die Landwirtschaft genutzt werden. Waldgebiete umfassen 58 Hektar, davon sind 35 Hektar als Gemeindewald ausgewiesen. Die Gemeinde gehört zum Gemeindeverband Sud Alsace Largue. Der Ortsname wurde in der Geschichte in verschiedenen Schreibweisen erwähnt, unter anderem als Keuonat, Kenotet oder Geffenat. Die Herkunft des Namens ist umstritten, doch das Ortswappen mit drei goldenen Hütten deutet auf eine Verbindung mit dem spätlateinischen Wort „capanna“ hin. Der Ort war bis 1324 Teil der Grafschaft Pfirt und kam später unter Habsburg. Im 1648 geschlossenen Westfälischen Frieden ging der Ort an Frankreich. Während des Zweiten Weltkriegs stand Guevenatten unter deutscher Verwaltung, wurde aber 1944 von französischen Truppen befreit. Guevenatten besitzt mehrere Fachwerkhäuser in altertümlicher Ständerbauweise, darunter das Haus Rue Principale Nr. 23 und Nr. 19. Die Apollonia-Kapelle, aus dem Jahr 1892, ist der Heiligen Apollonia gewidmet und ein Filialort der Pfarre Obertraubach. Die Gemeinde hat zwei landwirtschaftliche Betriebe, einen Immobilienmakler und zwei Herbergen. Zudem war der Ort bis ins 17. Jahrhundert im Besitz der Herren von Reinach-Hirtzbach.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Arrondissement Altkirch
Seehöhe
335 m

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