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Grünhain

Ortsteil der sächsischen Stadt Grünhain-Beierfeld

Grünhain ist ein Ortsteil der Stadt Grünhain-Beierfeld im Erzgebirgskreis. Der Ort liegt etwa 8 Kilometer östlich von Aue und ist von den Bergkämmen des Erzgebirges umgeben. Westlich des Ortes erstreckt sich der Spiegelwald mit einer Höhe von 728 m ü. NN, nordöstlich ragt der Schatzenstein mit 760 m ü. NN hervor. Grünhain hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1231/33 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und 1347 wurde es als oppidum bezeichnet. Das Grünhainer Kloster, gegründet um 1235, spielte eine zentrale Rolle in der Region. Die St.-Nicolai-Kirche, erbaut 1808–1812, ist ein weiteres historisches Zeugnis. Die Stadt war mehrfach von Bränden zerstört, unter anderem 1536 und 1807. In Grünhain gibt es die St.-Nicolai-Kirche, eine klassizistische Saalkirche mit einer flachen Decke und verglasten Betstuben. Die Kirche wurde von Johann Traugott Lohse gebaut und verfügt über eine Orgel von Christian Gottlob Steinmüller. Die ehemalige Klosteranlage besteht aus der äußeren Mauer, einem Torgebäude und verschütteten Grundmauern. Die Stadt hat auch ein Gasflaschenwerk, das seit 2018 über 10 Millionen Flaschen produziert hat. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Staatsstraßen S 270 und S 222.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil, Bergbaustadt
Ort
Grünhain-Beierfeld
Seehöhe
626 m

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