📷 Bild: T. Lessiak · Public domain · Wikimedia Commons
Grosser Rosennock
Berg in den Gurktaler Alpen in Kärnten
Der Große Rosennock ist ein Bergmassiv in den Nockbergen, einem Gebirgszug der Gurktaler Alpen in Kärnten. Mit 2440 Metern Höhe ist er der zweithöchste Gipfel der Nockberge, nur einen Meter niedriger als der Eisenhut. Östlich unterhalb der beiden Gipfel – Großer und Kleiner Rosennock (2361 m) – liegt der Nassbodensee in einem Kar. Der Berg gehört zum Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge und zeigt das typische Bild der Nockberge mit rundlichen, grasbewachsenen Formen. Ein schmaler Grat verbindet die beiden Gipfel, während sich nach Süden und Südwesten lange Rücken erstrecken. Der südliche Rücken führt über die Feldhöhe zum Gridleck, der südwestliche endet an der Steinernes Mandl genannten Kuppe. Im Graben dazwischen entspringt der Tiefenbach, der später in den Kaningbach mündet. Am Rosennock entspringen mehrere Bäche, darunter der Koflachbach und der Rossbach, die das Gebiet entwässern. Der Nassbodensee ist ein abflussloser, 0,35 Hektar großer See mit bis zu drei Metern Tiefe, der Lebensraum für Alpenmolche, Schwimmkäfer und Wasserwanzen bietet. Der Aufstieg zum Großen Rosennock erfolgt meist vom Erlacherhaus im Langalmtal aus, während der Kleine Rosennock über einen unmarkierten Steig vom Törl erreichbar ist. Die Überschreitung des Grats zwischen den Gipfeln erfordert Klettererfahrung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Radenthein
- Seehöhe
- 2440 m
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