Sehenswürdigkeiten · Grabenstätt
Grossache

Die Großache entspringt nahe dem Pass Thurn in Salzburg und durchfließt auf 79 Kilometern das Leukental in Tirol sowie den bayerischen Chiemgau. Im österreichischen Abschnitt trägt sie nacheinander die Namen Jochberger Ache, Kitzbüheler Ache und Großache, bevor sie ab Erpfendorf als Kössener Ache weiterfließt. In Deutschland wird sie Tiroler Achen genannt und mündet schließlich bei Grabenstätt in den Chiemsee.
Der Fluss ist besonders für Wildwasserkanuten interessant, die einen Abschnitt als St. Johannser Ache nutzen. Er durchquert landschaftlich reizvolle Täler wie das Leukental, das vom Kaisergebirge und den Kitzbüheler Alpen eingerahmt wird. Wichtige Zuflüsse wie die Reither Ache oder die Fieberbrunner Ache prägen das Bild. Die Großache bildet zudem die östliche Grenze des Kaisergebirges und durchbricht bei Schleching die Chiemgauer Alpen in einer engen Schlucht.
Im Bereich von Kirchdorf in Tirol wurde der Fluss im Rahmen eines Hochwasserschutzprojekts renaturiert, wobei Ufer und Sohle verbreitert wurden. Das Mündungsdelta im Chiemsee ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Wasserqualität verbesserte sich durch den Bau moderner Kläranlagen in Kössen und Grassau, nachdem sie in den 1970er Jahren stark belastet war.
Quellen (1)
- Großache (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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