Städte & OrteSachsenLandkreis Bautzen

Gröditz

Ort in der Oberlausitz; Ortsteil von Weißenberg

Gröditz ist ein Dorf im Osten des Landkreises Bautzen und seit 1994 Teil der Stadt Weißenberg. Es liegt am Rand des Oberlausitzer Gefildes, einer fruchtbaren Gegend zwischen Mittelgebirge und Flachland. Der Ort ist auf etwa 200 m ü. NN gelegen und hat eine exponierte Lage, wodurch der Kirchturm und der Ort selbst gut sichtbar sind. Südöstlich verläuft das Löbauer Wasser, das eine Durchbruchstalbildung, die Gröditzer Skala, ausgewaschen hat. Der Ort erstreckt sich entlang zweier Straßen vom höher gelegenen Ortskern bis zum Fluss und umfasst auch ein Vorwerk. Gröditz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die slawischen Milzener gründeten bereits vor vier Jahrhunderten einen Burgwall, der heute noch sichtbar ist. Nach der Teilung Sachsens im Jahr 1815 wurde der Ort Grenzort. 1904 erhielt Gröditz einen Bahnhof am Vorwerk, der bis 1972 betrieben wurde. Das Schloss, ein Rittergut, wurde 1738 errichtet und war bis 1945 Eigentum der Familie von Krauß. 2006 wurde eine Stiftung initiiert, um das Schloss zu erhalten. Der Ort bietet verschiedene Räume und Wege, darunter den Schlosspark, der Teil des Gartenkulturpfades Oberlausitz ist. Die Kirche von Gröditz, erbaut 1902, ist das Zentrum eines evangelisch-lutherischen Kirchspiels und trägt sorbische Inschriften. Die nähere Umgebung wird hauptsächlich für den Ackerbau genutzt, wobei die Gröditzer Skala unter Naturschutz steht. Die Infrastruktur umfasst die Staatsstraße 110 und die Autobahn A4, die das Ortsgebiet tangiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Weißenberg
Seehöhe
192 m

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