Sehenswürdigkeiten · Görisried

Görisried

Gemeinde in Deutschland

Görisried
Flodur63 CC BY-SA 3.0

Görisried liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu, in der Planungsregion Allgäu. Die Gemeinde ist zwischen dem Kempter Wald im Westen und dem Tal der Wertach im Osten gelegen. Sie befindet sich in einer Höhenlage zwischen 769 und 940 m ü. NHN. Das Gemeindegebiet umfasst elf Gemeindeteile, darunter die Gemarkung Görisried. In der Region gab es historisch Röhrenhalde, das heute eine Wüstung ist.

Görisried wird erstmals im 12. Jahrhundert in einer Urkunde erwähnt, die einen Rechtsstreit am Rothwasser bei Wildberg beschreibt. Die ersten Familiennamen tauchen 1377 in Urkunden auf. Bis 1803 waren die Bewohner dem Pflegamt Unterthingau unterstellt, das nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 zu Bayern gehörte. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen durch das Gemeindeedikt von 1818.

Görisried ist bekannt für seine kulturellen Angebote wie das jährliche Rockfestival „go to GÖ“ und die Kunstmesse „ArtGö“. Die Katholische Pfarrkirche St. Oswald, die Kapelle St. Ursula sowie die Kapellen St. Petrus von Alcantara und St. Sebastian sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen und wurde 1998 mit der Goldmedaille im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet.

Quellen (2)
Seehöhe
803 m

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