KlosterNiederösterreich

Schloss Gloggnitz

ehemaliges Benediktinerkloster, nun Schloss in Gloggnitz, Niederösterreich

Das ehemalige Benediktinerkloster in Gloggnitz, heute als Schloss bezeichnet, liegt im Süden Niederösterreichs. Der dreigeschoßige Barockbau mit burgenhaftem Nordflügel ist über die S6 erreichbar. Zwei spätgotische Torhäuser führen in einen polygonalen Hof, in dessen Mitte die Schlosskirche steht. Eine 11,5 Meter hohe mittelalterliche Ringmauer mit Schießscharten und eine frühgotische Michaelskapelle mit Karner prägen das Bild. Das Schloss verdankt seine heutige Bedeutung der Revitalisierung ab 1977, an der mehrere Ministerien, das Land Niederösterreich und private Spender beteiligt waren. Seit 1992 dient es als „Hochzeitsschloss“ und bietet Räume für Veranstaltungen wie das Schlossparkfest oder das Mittelalterfest. Ein Café-Restaurant ist an Wochenenden geöffnet und wird seit 2003 von Günter Brentrup geführt. Im Inneren beeindrucken barocke Fresken, eine historische Orgel von Ignaz Kober und eine Gruft mit den Gräbern der Pröpste. Die Schlosskirche mit ihrem 36 Meter hohen Zwiebelturm und dem Altarbild des heiligen Oswald ist ein zentraler Blickfang. Die Michaelskapelle und die Marienkapelle mit ihrer gotischen Holzstatue ergänzen das Ensemble. Der umgebende Schlosspark lädt zu Spaziergängen ein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster
Ort
Gloggnitz
Adresse
Kirchensteig 3
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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