Sehenswürdigkeiten · Gerolzhofen

Gerolzhofen

Stadt im Landkreis Schweinfurt in Deutschland

Gerolzhofen
Bbb CC BY-SA 3.0

Gerolzhofen liegt am nordwestlichen Rand des Steigerwaldes im Naturraum des Steigerwaldvorlandes, etwa 18 Kilometer südöstlich von Schweinfurt. Die Stadt ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen und die einzige Stadt im Landkreis Schweinfurt. Sie ist von Nachbargemeinden wie Sulzheim und Dingolshausen umgeben. Die Gemarkung Gerolzhofen umfasst ein großes Gebiet mit mehreren Flurstücken und umfasst auch das gemeindefreie Bürgerwaldgebiet. Die Stadt ist mit mehreren Gemeindeteilen wie Klesenmühle und Lindelachshof verbunden.

Gerolzhofen wurde erstmals 1296 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda erwähnt. Der Name geht auf den Udalrichinger Gerold II. zurück. Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert befestigt und im 14. Jahrhundert als Stadt genannt. Im 16. Jahrhundert war die Stadt evangelisch, wurde aber durch konfessionelle Zwänge katholisch. Im 17. Jahrhundert war Gerolzhofen ein Zentrum der Hexenverfolgung, bei der über 260 Menschen hingerichtet wurden. Im Zweiten Weltkrieg gab es den „Frauenaufstand“ gegen die nationalsozialistische Herrschaft. 1972 wurde der Landkreis aufgelöst, und 1978 wurde Rügshofen eingemeindet.

Die Stadt ist bekannt für ihre katholische Stadtpfarrkirche St. Maria de Rosario, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Daneben gibt es das Stadtmuseum im Alten Rathaus, das die lokale Geschichte und Handwerkskunst zeigt. In Gerolzhofen finden regelmäßig Feste wie das Frühlingsfest und das Schützenfest statt. Die Stadt verfügt über ein umfangreiches Radwegenetz und ist über die Bundesstraße 286 sowie die Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt gut angeschlossen. Die Infrastruktur umfasst auch Freizeitangebote wie das Freizeitbad und den Modellflugplatz.

Quellen (2)
Seehöhe
244 m

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