Sehenswürdigkeiten · Geroda

Geroda

Markt im Landkreis Bad Kissingen in Deutschland

Geroda

Bild: Tilman2007 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Geroda liegt im Naturpark Bayerische Rhön, im Thulbatal, an den südlichen Ausläufern der Schwarzen Berge. Der Markt ist Teil des Landkreises Bad Kissingen und besteht aus drei Gemeindeteilen, wobei Geroda der Hauptort ist. Die Gemeinde umfasst mehrere Einöden und Gemarkungen, wobei die Gemarkung Geroda eine Fläche von über zehn Quadratkilometern umfasst.

Der Ort wird erstmals 1167 als „Gerrode“ erwähnt, was vermutlich „Rodung des Gero“ bedeutet. Schon vor dieser Erwähnung soll Geroda um das Jahr 1150 entstanden sein. In der Geschichte spielte der Ort eine Rolle bei der Reformation und verschiedenen Herrschaftswechseln, wobei die Familie von der Tann und später das Bistum Fulda maßgeblich an der Entwicklung beteiligt waren.

Geroda ist bekannt für seine kulturellen Veranstaltungen wie die Droohdeseldour und die Kirchweih, die traditionelle Volkstänze und eine Kirchenparade beinhalten. Zudem gibt es ein Privatmuseum sowie historische Bau- und Bodendenkmäler. Die Gemeinde verfügt über ein Denkmal für die Infrastrukturmaßnahmen der Weimarer Republik und erinnert an die jüdische Geschichte mit einer Gedenktafel.

Quellen (2)
Seehöhe
442 m

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