Sehenswürdigkeiten · Geiselbach

Geiselbach

Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg in Deutschland

Geiselbach
Drow69 CC BY-SA 4.0

Geiselbach liegt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg, in der Region Bayerischer Untermain. Der Ort befindet sich im Kahlgrund direkt an der hessischen Landesgrenze. Die Gemeinde ist etwa 20 km nördlich von Aschaffenburg und 50 km östlich von Frankfurt am Main. Sie umfasst verschiedene Dörfer und Gemarkungen, darunter Geiselbach, Geiselbacher Forst und Omersbach. Die topographischen Höhen reichen von 179 m bis 388 m ü. NHN.

Geiselbach wird urkundlich erstmals 1269 erwähnt, als es im Kaufvertrag zwischen dem Kloster Seligenstadt und dem Erzstift Mainz genannt wird. Im Laufe der Geschichte gehörte der Ort verschiedenen Herrschaften an, darunter dem Kloster Seligenstadt, der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und schließlich Bayern. 1811 wurde Geiselbach dem großherzoglich-hessischen Amt Alzenau angegliedert, und 1816 gelangte der Ort an Bayern. 1972 wurde die Gemeinde in den Landkreis Aschaffenburg eingegliedert.

Der Ort ist bekannt für seine ländliche Struktur und die Vielfalt seiner Gemarkungen. Die Gemeinde umfasst mehrere Dorfgebiete, darunter Geiselbach, Omersbach und Hofstädten. Bekannt sind auch die historischen Spitznamen wie „Gaselbischer Hochseicher“. Zudem ist Geiselbach Heimat mehrerer berühmter Persönlichkeiten, darunter Peter Stenger, der Gründer der Stenger-Brauerei, und Moritz von Horstig, ein renommierter Architekt.

Quellen (2)
Seehöhe
274 m

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