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Fluchthorn

Berg der Silvretta an der Grenze von Tirol und Graubünden

Das Fluchthorn ist ein viergipfliges Bergmassiv in der östlichen Silvretta, grenzüberschreitend zwischen Österreich und der Schweiz. Es liegt auf der Grenze zwischen der österreichischen Gemeinde Galtür und der schweizerischen Exklave Valsot. Der höchste Punkt des Massivs ist der knapp auf Schweizer Seite liegende Mittelgipfel mit 3397 m ü. A. und ist nach dem Piz Linard der zweithöchste Berg der Silvretta. Das Bergmassiv ist an der Sprachgrenze zwischen Deutsch und Rätoromanisch gelegen. Der Berg ist für seine Höhe und das weite Gipfelpanorama bekannt. Die Erstbesteigung erfolgte 1861 durch Johann Jakob Weilenmann und Franz Anton Pöll. Der Südgipfel war bis 2023 der höchste Gipfel mit 3399 m ü. A., wurde aber durch einen Bergsturz am 11. Juni 2023 um 19 Meter gesenkt. Der Bergsturz löste ein Erdbeben aus und veränderte das Talgebiet erheblich, wobei keine Opfer zu beklagen waren. Die Wanderwege im Gefahrenbereich wurden vorübergehend gesperrt. Vor Ort erwartet man ein weites Panorama vom Gipfel aus, das die umliegenden Berggruppen umfasst. Die Gegend um das Fluchthorn ist von Gletschern geprägt, die im 19. Jahrhundert ein zusammenhängendes Gletschergebiet bildeten. Heute sind nur noch der Larainferner und einige Eisfelder erhalten. Die Gipfelkreuze und die historischen Wanderwege sind Teil der Bergwelt, die durch die Natur und die Bergsteigerkultur geprägt ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Galtür
Seehöhe
3397 m

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