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Schloss Hersbruck
Amtsgericht im Landkreis Nürnberger Land in Bayern
Schloss Hersbruck steht in der mittelfränkischen Kleinstadt Hersbruck. Es ist ein ehemaliges Schloss, das auf dem Gelände einer alten Burg errichtet wurde. Die genaue Bauzeit ist unbekannt, aber es wird vermutet, dass die Sulzbacher Grafen oder die Staufer im 12. oder 13. Jahrhundert den Bau initiiert haben. Nach 1504 wurde das Schloss durch die Nürnberger Herren abgerissen, wobei die Steine des Turms für die Ausmauerung eines Grabens verwendet wurden. Das Schloss war bis 1972 ein Verwaltungsgebäude, zuerst als Landgericht, dann als Bezirks- und Rentamt und schließlich als Landratsamt. 1840 wurde eine Fronveste errichtet, und 1909 wurde der westliche Schlossturm teilweise abgerissen, 1972 wiederhergestellt. Heute beherbergt es das Amtsgericht Hersbruck, das zu den 73 Amtsgerichten Bayerns gehört und dem Landgericht Nürnberg-Fürth untersteht. In den Räumen des Schlosses befindet sich das Amtsgericht mit seinen Gerichtsräumen und Verwaltungsflächen. Die historischen Bausubstanz und die architektonischen Elemente sind erhalten geblieben. Ausblickmöglichkeit besteht auf den historischen Stadtkern und die Umgebung. Die Umgebung umfasst die Stadt Hersbruck sowie die nähere Landschaft des Mittelfrankens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss, Gutshaus
- Ort
- Hersbruck
- Adresse
- Schloßplatz 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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