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Dreiländerecke
Dreiländerecke Österreich - Ungarn - Slowenien
Der Dreiländereckberg bei Sankt Martin an der Raab ist ein 387 m hoher Berg an der Grenze zwischen Österreich, Slowenien und Ungarn. Er bildet den Grenzpunkt der drei Länder und liegt in der Hügellandschaft Neuhauser Hügelland, auch als Goričko oder Vasi-Hegyhát bekannt. Der Berg ist der westlichste Punkt Ungarns und liegt etwa 8 Kilometer südlich von Jennersdorf. Die Dreiländerecke ist ein historischer und politischer Wendepunkt, an dem sich die Grenzen der drei Länder verlagert haben. Der Gedenkstein aus dem Jahr 1922 erinnert an die Verträge von St. Germain und Trianon, die die heutige Grenzlage festlegten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 wurde der Ort zu einer Gedenkstätte für Völkerverständigung, mit weiteren Denkmälern und einem Naturpark, der politische und naturkundliche Aspekte verbindet. Auf dem Berg gibt es Rastbänke, einen Pavillon und Schautafeln, die die Geschichte und Geografie der Region erläutern. Der Gipfel ist über Wanderwege erreichbar, darunter der Ostösterreichische Grenzlandweg und der Burgenland-Weitwanderweg. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Grenzregionen und die Flüsse Raab und Mur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Hügel, Internationales Dreiländereck, Grenzmarkierung, Kulturdenkmal in Slowenien
- Ort
- Sankt Martin an der Raab
- Denkmalstatus
- Monument von lokaler Bedeutung
- Seehöhe
- 387 m
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