Weinbergsburg
archäologische Stätte in Deutschland
Die Weinbergsburg liegt auf einem Plateau am Rande der Altstadt von Hitzacker, knapp 53 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist eine Befestigungsanlage aus verschiedenen Epochen, die sich auf dem Weinberg erhebt, der sich rund 40 Meter über die Elbe erhebt. Der Name leitet sich vom Weinbau ab, der seit 1521 betrieben wird. Die Anlage umfasst ein Plateau von etwa 95 Metern Länge und 45 Metern Breite. Die Weinbergsburg ist eine der bedeutendsten slawischen Fundstellen Niedersachsens. Die slawische Periode reichte bis ins 12. Jahrhundert und umfasste fünf Bauphasen. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von Heinrich dem Löwen erworben und spielte später eine Rolle als Raubritternest. Die letzte sichere Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1464, nachdem sie von Herzog Otto V. von Braunschweig-Lüneburg erobert wurde. Die archäologischen Grabungen auf dem Weinberg fanden von 1960 bis 1975 statt und deckten etwa 13 % der Fläche ab. Zu den Funden zählen Keramikscherben, Tierknochen und vergoldete Schmuckstücke. Die slawische Wallanlage war etwa 8 Meter stark und hatte eine Kastenkonstruktion mit Steinverstärkung. In der mittelalterlichen Zeit wurde eine Burgmauer errichtet, deren Fundamentgraben bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Innen fanden sich Siedlungsspuren wie Blockhäuser und Feldsteinmauern.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Hitzacker
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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