📷 Bild: Wikimedia Commons
Neue Synagoge (Düsseldorf)
Bauwerk in Deutschland
Die Neue Synagoge in Düsseldorf steht auf dem Paul-Spiegel-Platz an der Ecke der Zietenstraße in Golzheim. Sie ist der zentrale Ort des jüdischen Lebens in der Stadt. Die Synagoge wurde nach dem Verlust der Großen Synagoge durch die Novemberpogrome 1938 errichtet und 1958 eingeweiht. Sie ist ein Oval mit einer flachen Kupferhaube und Natursteinplatten an den Außenwänden. Im Inneren hat sie geschwungene Wände und kompakte Formen, die an den Stil der 30er Jahre erinnern. Die Synagoge hat etwa 400 Plätze, davon 250 für Männer und 150 für Frauen auf der Empore. Sie wurde von Hermann Zvi Guttmann entworfen, der auch andere Synagogen im Wiederaufbauzeitraum gestaltete. 2000 wurde sie von einem Brandanschlag beschädigt, was zu einem öffentlichen Aufstand führte. 2007 wurde der Platz vor der Synagoge nach Paul Spiegel benannt, einem ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden. 2009 und 2010 wurde der Leo-Baeck-Saal umgebaut und erweitert. Die Synagoge ist ein Teil des Gemeindezentrums und hat eine Hauptfassade mit Schriftzügen und einem Portal mit dem Psalm 26.8. Sie ist umgeben von dem Paul-Spiegel-Platz, der zum öffentlichen Raum gehört. Die Umgebung umfasst die Zietenstraße und Golzheim, wo sich weitere kulturelle und historische Stätten befinden. Die Synagoge ist ein Symbol für die jüdische Geschichte und Präsenz in Düsseldorf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Synagoge
- Ort
- Düsseldorf
- Erbaut
- 1956
- Baustil
- Moderne
- Architekt
- Hermann Zvi Guttmann
- Website
- https://jgd.de/
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