Fosse Dionne

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Bourgogne-Franche-ComtéBezirk Bourgogne-Franche-Comté

Fosse Dionne

Karstquelle

Die Fosse Dionne ist eine Karstquelle in Tonnerre, Département Yonne, Region Bourgogne-Franche-Comté, Frankreich. Sie liegt am Fuße eines Kalkstein-Plateaus und wurde nach der keltischen Quellgöttin Divona benannt. Die Quelle war schon lange als Waschplatz genutzt, bis 1758 eine halbkreisförmige überdachte Umrandung errichtet wurde. Sie schüttet durchschnittlich 311 Liter pro Sekunde, in starken Niederschlägen bis zu 3000 Liter pro Sekunde. Die Fosse Dionne ist für ihre hohe Wasserströmung bekannt, die bis zu 3000 Liter pro Sekunde erreichen kann. Der aus der Quelle fließende Fluss mündet nach etwa 180 Metern in den Bief des Moulins, einen Seitenarm des Armançon. Der Quelltopf bildet ein tiefes Becken, das von einem unterirdischen Gang gespeist wird. Das Höhlensystem wurde bis zu 370 Meter erkundet, führt aber weiter in das Gestein hinein. Der Quelltopf bietet einen tiefen, klaren Ausblick auf das Wasser, das aus dem Untergrund strömt. Umgeben von Kalksteinformationen, ermöglicht die Lage eine gute Beobachtung der Strömung. Die Umgebung um die Fosse Dionne ist geprägt von der natürlichen Landschaft des Kalksteinplateaus und den nahen Flussläufen. Die Fosse ist ein Teil des lokalen Karstsystems und hat historische Bedeutung für die Entwicklung der Stadt Tonnerre.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle, Quelle
Ort
Tonnerre
Adresse
rue de la Fosse Dionne
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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