Ludwigsau

Ludwigseck (Gemeinde)

Ludwigseck lag im osthessischen Landkreis Rotenburg (Fulda) und war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde. Das Gebiet umfasste mehrere Dörfer und Wüstungen, darunter Beenhausen, Gerterode, Heierode, Rohrbach und Tann. Die Gemeinde wurde im Jahr 1971 aus den selbständigen Gemeinden Beenhausen, Ersrode, Hainrode und Oberthalhausen gebildet. Niederthalhausen lehnte den Zusammenschluss ab und blieb zunächst unabhängig. Der historische Namensgeber des Ortes war das Schloss Ludwigseck, das mit dem Gericht „in der Rohrbach“ verbunden war. Dieses Gericht bestand 1538 aus mehreren Dörfern und war bis 1579 Teil des Amts Rotenburg. Das Gericht war bis 1835 Bestandteil der Rotenburger Quart. Die Gerichtsstätte befand sich im Dorf Tann und prägte die Geschichte des Ortes bis zur Gebietsreform. Die Gemeinde Ludwigseck existierte nur bis 1972, als sie kraft Landesgesetzes in die Gemeinde Ludwigsau eingegliedert wurde. Das ehemalige Gebiet gehört heute zur Gemeinde Ludwigsau im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die historische Verbindung zum Schloss Ludwigseck und die Fusion der umliegenden Gemeinden prägten den Charakter des Ortes. Die Region um Ludwigseck ist geprägt von ländlicher Idylle und historischen Spuren aus der Frühzeit der Gemeindebildung.

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Bezirk
Ludwigsau

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