Morschen

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Morschen

hessische Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis

Morschen ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis, im Fuldatal südlich von Kassel und nördlich von Rotenburg an der Fulda. Sie grenzt im Norden an Melsungen und Spangenberg, im Südosten an Alheim, im Südwesten an Knüllwald und im Westen an Malsfeld. Die Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen, die bis 1974 zum Landkreis Melsungen gehörten. 1974 wurde Morschen durch den Zusammenschluss von vier Gemeinden gebildet und wechselte in den Schwalm-Eder-Kreis. Die Gemeinde Morschen hat 3509 Einwohner, davon 61 Ausländer. Die evangelische Konfession ist mit 67,3 % stark vertreten. Die Gemeindeverwaltung ist seit 2022 unter Roland Zobel (FDP) im Amt. Die Ortsteile verfügen über Ortsbeiräte, die aus fünf Mitgliedern bestehen und in Kommunalwahlen gewählt werden. Morschen hat ein Wappen, das 1981 genehmigt wurde. In Morschen gibt es zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten zählen das Kloster Haydau, das spätbarocke Herrenhaus „Altes Forstamt“ und der jüdische Friedhof von Binsförth. In Altmorschen steht das restaurierte Bahnhofgebäude aus der Gründerzeit, das Altes Forstamt und das Rathaus. In Neumorschen finden sich Fachwerkhäuser, die historische Marktstraße und die Wehrkirche. Heina besitzt einen mittelalterlichen Ortskern mit Wehrkirche und Gipfelkreuz. In Wichte gibt es das Heimatmuseum, und in Binsförth steht der jüdische Friedhof.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Schwalm-Eder-Kreis
Seehöhe
201 m

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