📷 Bild: Wikimedia Commons
Menhartice
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Menhartice ist ein ehemaliges Dorf im Gemeindegebiet von Křimov im tschechischen Erzgebirge. Es lag drei Kilometer östlich von Hora Svatého Šebestiána auf dem Kamm des Erzgebirges, am südlichen Fuße des Menhartický vrch und linksseitig des Baches Menhartický potok. Die Talsperre Křimov liegt im Südosten, und östlich erhebt sich der Chlum. Das Dorf wurde 1958 aufgegeben, nachdem die Trinkwassertalsperre Křimov gebaut wurde. Das Dorf war bis 1918 von deutschen Einwohnern bewohnt und hatte 1921 fünf tschechische Einwohner. 1938 wurde Menhartice dem Deutschen Reich zugeschlagen, gehörte bis 1945 zum Landkreis Komotau und hatte 1939 152 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es der Tschechoslowakei zugeordnet, und die deutschen Bewohner wurden vertrieben. Die Wiederbesiedlung blieb gering, und 1948 wurde Menhartice in Křimov eingemeindet. Heute sind die Reste des Dorfes in einem Gebüsch mit Mauerresten und Teichen zu finden. Nordwestlich der Wüstung liegt auf dem Kraví hora eine verlassene Kaserne. Die Talsperre Křimov, östlich des ehemaligen Dorfes, ist eine sehenswerte Landschaft. In der Region gibt es auch Reste der Kapelle des hl. Florian und der Friedhofskapelle.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien, Wüstung
- Ort
- Křimov
- Seehöhe
- 725 m
Mehr in dieser Region entdecken
Themen rund um Ústecký kraj
In der Nähe
🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → Zurück nach KřimovAlle Sehenswürdigkeiten, Heurige und was diese Woche los ist ← Alle Sehenswürdigkeiten in Ústecký krajQR-Code