📷 Bild: Wikimedia Commons
Wendener Hütte
Museum in Deutschland
Die Wendener Hütte ist ein technisches Kulturdenkmal in der Gemeinde Wenden im Ortsteil Wendenerhütte. Sie entstand 1728 als Eisen- und Hammerwerk und war bis 1866 in Betrieb. Die Anlage zählt zu den ältesten Hochofenanlagen Deutschlands und liegt in der Sauerländer Region. Sie war Teil der eisengewerblichen Produktion im Herzogtum Westfalen und stand in der Nähe von Eisengruben im Siegerland. Die Hütte war ein bedeutender Produzent von Stahlkuchen und Roheisenmasseln. Sie produzierte jährlich bis zu 480 Tonnen Eisen im 18. Jahrhundert, was mehr als andere Hütten wie die Hoppecker Hütte oder die Olsberger Hütte war. Die Produkte wurden in Märkischen und bergischen Gewerbezentren sowie in den Niederlanden und dem Herzogtum Westfalen abgesetzt. Die Hütte war auch in der Industrialisierung aktiv und modernisierte ihre Technik mehrfach. Die Anlage umfasst sieben Gebäude, darunter ein Hochofen mit einer einzigartigen „Stoßherd“-Konstruktion. Sie ist heute ein Museum und wird vom Museumsverein Wendener Hütte betreut. Das Besucherhaus und ein kleines Museum präsentieren die Geschichte der Eisenherstellung. Die Hütte ist ein Zeugnis der industriellen Entwicklung und des technischen Erbes der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Industriegebiet
- Ort
- Wenden
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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