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Wenden
südlichste sauerländische Gemeinde im Kreis Olpe, Reg.-Bez. Arnsberg, Nordrhein-Westfalen
Wenden ist eine Gemeinde im Kreis Olpe im Sauerland, die als südlichste Gemeinde des Sauerlandes bekannt ist. Sie liegt im Südteil des Kreises und ist vollständig vom Fluss Bigge entwässert, der in Römershagen entspringt. Der Zentralort Wenden wird vom Bigge-Zufluss Wende durchflossen, und im Nordwesten der Gemeinde befindet sich das Autobahnkreuz Olpe-Süd, wo die A 4 und A 45 kreuzen. Die Gemeinde grenzt an mehrere andere Gemeinden und wird vom Naturpark Sauerland-Rothaargebirge umschlossen. Wenden ist für seine historischen und geologischen Aspekte bekannt. Im Mittelalter war die Gemeinde Teil des Amts Waldenburg und gehörte zum Herrschaftsbereich der Familie von Fürstenberg. Im 16. Jahrhundert fanden hier Hexenprozesse statt, und bis ins 19. Jahrhundert gab es Bergbauaktivitäten, insbesondere Eisenbergbau. Die Wendener Hütte, gegründet 1728, war eine bedeutende Eisenhütte, die bis 1866 bestand. Zudem war die Gemeinde während des Zweiten Weltkriegs von Flüchtlingen aus den Ostgebieten besiedelt, was zu einer evangelischen Kapelle in Rothemühle führte. In Wenden gibt es mehrere Kirchen und Kapellen, darunter die Pfarrkirche St. Severinus im Zentralort und die Pfarrkirche St. Kunibertus in Hünsborn. Die Dörnschlade ist ein regionaler Wallfahrtsort. Die Gemeinde verfügt über ein Wappen und ein Banner, die die Geschichte und Identität der Gemeinde widerspiegeln. Die politische Struktur umfasst einen Gemeinderat und einen hauptamtlichen Bürgermeister, der seit 1994 die Verwaltung leitet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Olpe
- Seehöhe
- 411 m
- Website
- https://www.wenden.de/
In der Nähe
- Wendener Hütte2.8 km
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