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Kloster Neuendorf
Ortsteil von Gardelegen, Sachsen-Anhalt
Kloster Neuendorf ist ein Ortsteil der Hansestadt Gardelegen in Sachsen-Anhalt. Es liegt vier Kilometer östlich der Altstadt von Gardelegen, am Laugebach und an der B 188. Die Anlage befindet sich am Nordrand der Colbitz-Letzlinger Heide. Nachbarorte sind Gardelegen, Trüstedt und Jävenitz. Das Kloster wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt und war ein Zisterzienserinnenkloster. Es war im 14. Jahrhundert ein bedeutender Grundbesitzer der Altmark. Das Kloster wurde 1579 aufgehoben und bestand bis 1810 als evangelisches Fräuleinstift. 1831 wurde die Domäne aufgelöst und das Gut an den Amtmann Wagenknecht verkauft. 1994 wurde die Gemeinde in die Hansestadt Gardelegen eingemeindet. In Kloster Neuendorf steht die ehemalige Klosterkirche St. Marien, Benedikt und Bernhard, seit 1587 evangelische Pfarrkirche. Der Gutspark ist unter Denkmalschutz. In der Ortsmitte befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Die Reubke-Orgel wurde 1988 an die Kirche verkauft und stammt aus den Niederlanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil, Gemeinde in Deutschland, Zisterzienserinnenkloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Gardelegen
- Seehöhe
- 58 m
In der Nähe
- Kloster Neuendorf525 m
- Klosterkirche St. Marien (Kloster Neuendorf)528 m
- Jävenitz2.2 km
- Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen3.3 km
- Hemstedt5.1 km
- Kassieck6.8 km
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