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Herrnschwende
Herrnschwende liegt im Thüringer Becken, östlich von Greußen an der Schwarzburgischen Helbe. Das Dorf ist mit dem benachbarten Nausiß verbunden, das seit 1951 Teil von Herrnschwende ist. Der Ortsteil gehört zur Stadt Weißensee und ist im Landkreis Sömmerda angesiedelt. Die Landschaft um Herrnschwende ist geprägt von flachen Tälern und fließenden Gewässern, die den regionalen Charakter ausmachen. Der Ort wurde erstmals 1253 in einer Urkunde erwähnt und war bis 1815 Teil des kursächsischen Amts Weißensee. Nach dem Wiener Kongress kam Herrnschwende zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Weißensee zugeordnet. 1950 wurde Nausiß eingegliedert, und 2019 wurde Herrnschwende in die Stadt Weißensee eingemeindet. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der regionalen Verwaltungsentwicklung verbunden. Herrnschwende besitzt fünf Kulturdenkmale, darunter die Kirche St. Martini, die 1749/50 errichtet und 1950 umgebaut wurde. Der Ort ist auch für den Radtourismus bekannt, da der Radweg Nr. 3 durch Nausiß führt. Die lokale Politik wird vom Gemeinderat mit sechs Ratsfrauen und Ratsherren gestaltet, wobei der Landschaftspflegeverein und der FWV jeweils vier und zwei Sitze besetzen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 273
- Fläche
- 8,62 km²
- Seehöhe
- 150 m
- Bezirk
- Weißensee
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